Joachim Rühle

Rühle

Vizeadmiral Joachim Rühle

Geboren 1959 in Stuttgart

Werdegang in der Bundeswehr:

1978 Eintritt in die Marine, Offizierausbildung (Crew 07/78)

1979 Studium Maschinenbau, Helmut-Schmidt Universität, Hamburg

1983 Ausbildung zum Seeoffizier, Verwendung als Wachoffizier auf den Schnellbooten „Greif“ und „Albatros“

1987 Adjutant beim Kommandeur Territorialkommando Schleswig-Holstein und German Representative AFNORTH Region

1989 Taktische Offizierausbildung für Seeoperationen (B-Lehrgang)

1990 Verwendungen (u.a. als Schiffseinsatzoffizier) auf dem Zerstörer „Lütjens“, dabei:

1992 Chef des Stabes, dt. Einsatzverband im Mittelmeer und Schwarzen Meer (DESEX 1992)

1993 Admiralstabsausbildung, Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg

1995 Referent, Führungsstab der Streitkräfte III 2, Bundesministerium der Verteidigung

1997 Dezernent und Personalführer, Dezernat III 2, Personalamt der Bundeswehr

1999 Erster Offizier, Fregatte „Emden“

2000 Kommandant, Zerstörer „Mölders“

2001 Lehrgangsteilnehmer am U.S. Naval War College, New Port, Rhode Island, USA

2002 Austauschverwendung in der Personalabteilung, Firma BOSCH

2003 Dezernatsleiter, Dezernat III 2, Personalamt der Bundeswehr, Köln

2004 Leiter der Umstrukturierungsgruppe Einsatzflottille 2, Flottenkommando, Glücksburg, dabei:

2005 Commander Task Group SEF 2005 (Standard Einsatzausbildungsverband Flotte)

2005 Referatsleiter, Führungsstab der Streitkräfte VI 1, Bundesministerium der Verteidigung

2008 Unterabteilungsleiter I, Abteilung Personal, Sozial- und Zentral-angelegenheiten, Bundesministerium der Verteidigung, Bonn

2010 Director of Knowledge Management Directorate, Allied Joint Force Command, Neapel, dabei:

2011 Teilnahme an der NATO-Operation UNIFIED PROTECTOR, Libyen

2012 Abteilungsleiter, Abteilung Planung, Bundesministerium der Verteidigung, dabei:

2014 mit der Führung der Abteilung Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung, Bundesministerium derVerteidigung, beauftragt

2014 Abteilungsleiter, Abteilung Personal, Bundesministerium der Verteidigung

2017 Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Bundesministerium der Verteidigung
Vizeadmiral Joachim Rühle ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Florian Schuller

 

Dr. Florian Schuller

geboren am 9. Dezember 1946 in Augsburg
zum Priester geweiht am 10. Oktober 1973 in Rom
durch Julius Kardinal Döpfner

Eltern
Dr. rer.pol. Georg Schuller, Syndikus und Rosa Schuller, geb. Rieger
Schulzeit  
1952-1957 Volksschule „Vor dem Roten Tor“ in Augsburg
1957-1966 Humanistisches Gymnasium der Benediktiner bei St. Stephan in Augsburg

 

Studium  
1966 – 1974 Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Rom,
Mitglied des Collegium Germanicum-Hungaricum
1969 Lizentiat in Philosophie
Lizentiatsarbeit: „Wissen im Licht. Das Wissen zwischen Denken und Sein als Ansatzpunkt der Philosophie, dargestellt anhand der Wissenschaftslehre J.G. Fichtes, vorgetragen im Jahre 1804“
1974 Linzentiat in Theologie
Lizentiatsarbeit: „Zur Wissenschaftstheorie Wolfhardt Pannenbergs“
1983 Promotion „magna cum laude“ bei Prof. Zoltan Alszeghy, Rom, über: „Die Gnade der Verantwortung. Wert und Problematik der Theologie Fritz Buris“
Bisherige Tätigkeiten  
1973 – 1974 Präfekt im Collegium Germanicum-Hungaricum
1974 – 1976 Stadtkaplan in Penzberg/Oberbayern,
Dekanatsjugendseelsorger des Dekanates Benediktbeuren
1976 – 1983 Pfarrer in Hofstetten und Hagenheim bei Landsberg/Lech
1979 – 1982 zusätzlich Diözesanlandjugendpfarrer
1983 – 1999 Studenten- und (ab 1988) Hochschulpfarrer an der Universität Augsburg und Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg,
nebenberuflicher Dozent an der Fachhochschule Augsburg im Fachbereich Allgemeinwissenschaften
1983 – 1987 Mentor des Augsburger Bewerberkreises für den Ständigen Diakonat
1987 – 1994 Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat
seit 1992 Pfarrer in Straßberg/Bobingen
1996 – 2000 zusätzlich Dekan des Dekanates Schwabmünchen
1998 – 2001 Gewählter Sprecher der Dekanekonferenz der Diözese Augsburg
1999 – 2000 Geistlicher Rektor der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, Bonn
seit 2000 Direktor der Katholischen Akademie in Bayern,
Vorsitzender der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Bayern e.V. (KEB Bayern)

 

Mitgliedschaften  
seit 2001 Medienrat bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), München

Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, Bonn

Rotary Club München-Schwabing

seit 2002 Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg

Kuratorium der Eugen-Biser-Stiftung, München

seit 2004 Kuratorium der Hochschule für Philosophie SJ, München
seit 2005 Kuratorium der Griechischen Akademie e.V., München (Stv. Vorsitzender)

Kuratorium der Hl. Athanasius-Stiftung (Zentrum für Ökumenische Forschung), München

Jury „Theologischer Preis der Salzburger Hochschulwochen“

seit 2006 Berater der Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn
seit 2009 Mitglied im Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

Außerordentliches Mitglied der Sectio theologica der Bayerischen Benediktinerakademie

seit 2013 Präsidiumsmitglied im Freundeskreis Oberschönenfeld e.V.,
Abtei Oberschönenfeld, Gessertshausen
seit 2013 Dekan der Sectio theologica der Bayerischen Benediktinerakademie
seit 2013 Mitglied im Kuratorium des Münchner Kompetenzzentrums Ethik (MKE) der Ludwig Maximilians Universität München

Stefan Mair

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Dr. Stefan Mair

Dr. Stefan Mair wurde 1963 in München geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Dr. Stefan Mair absolvierte ein Studium der Politischen Wissenschaften, der Volkswirt-schaftslehre und der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1989 bis 1991 war er Stipendiat des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung. Im Anschluss promo-vierte er im Jahr 1992 zum Dr. rer. pol. an der LMU München. In den folgenden Jahren war er als Afrikareferent der Stiftung Wissenschaft und Politik tätig, bis er 1997 Forschungsgrup-penleiter in der SWP wurde.

Von 2002 bis 2010 war er Mitglied der Institutsleitung der SWP. Von 2007 bis 2009 bekleidete er zudem das Amt des Forschungsdirektors. Im Jahr 2010 wechselte Dr. Stefan Mair von der Stiftung Wissenschaft und Politik zum Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI). Von Mai bis Oktober 2010 war er als Abteilungsleiter Internationale Märkte tätig.

Seit dem 1. November 2010 ist er Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI.

Karl-Heinz Kamp

Kamp

Dr. Karl-Heinz Kamp

geboren am 21. Juni 1957 in Bonn

 

1980–1985 Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Bonn
1986–1987 Sicherheitspolitisches Ausbildungsstipendium bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
1988 Research Fellow, Center for Science and International Affairs, John F. Kennedy School, Harvard University
1989–2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Abteilungsleiter Sicherheitspolitik und Leiter der Planungsabteilung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin
1992 Promotion an der Universität der Bundeswehr Hamburg
1997–1998 befristete Abordnung als sicherheitspolitischer Referent, Planungsstab, Auswärtiges Amt
1999 Lehrauftrag am Institut für politische Wissenschaft der Universität Köln
2003–2007 Koordinator Sicherheitspolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
2007–2013 Research Director, NATO Defense College, Rom
2005–2013 Mitglied des Beirats der Bundesakademie für Sicherheitspolitik
2009 Berater in der „NATO Group of Experts on the New Strategic Concept“, berufen durch deren Vorsitzende, Madeleine Albright
2013–2015

seit 1. Okt. 2015

Direktor Weiterentwicklung, Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik

Sebastian Bruns

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Dr. Sebastian Bruns

Leiter der Abt. Maritime Strategie & Sicherheit

am Institut für Sicherheitspolitik Universität Kiel (ISPK)

Lebenslauf und Publikationen

Arbeitsschwerpunkte

  • Marinestrategie & Seestreitkräfte (USA, DEU, NATO)
  • Transatlantische Beziehungen & US-Außen- und Sicherheitspolitik
  • Moderne Piraterie und Maritime Sicherheit

Werdegang

Seit 2016 Leiter der Abt. Maritime Strategie & Sicherheit am ISPK gGmbH.
2017 Begründer der Kiel Seapower Series (www.kielseapowerseries.com), Direktor und Konferenzvorsitzender „Kiel International Seapower Symposium“, Europas jährlicher Maritimen Strategiekonferenz. Ferner Organisation von „Dreizack“-Wissenschaftsworkshops und „Baltic Sea Strategy Fora“ (seit 2017).
2015 – 2016 Mitbegründer der “Kiel Conference”, Projektverantwortlicher 2015 (“Focus Baltic Sea”) und 2016 (“Focus High North”).
2011 – 2014 Promotion CAU Kiel zum Dr. phil. mit einer Dissertation zum Thema U.S. Navy Strategy & American Sea Power from „The Maritime Strategy“ (1982-1986) to „A Cooperative Strategy for 21st Century Seapower“ (2007): Politics, Capstone Documents, and Major Naval Operations 1981-2011, erschienen 2018 bei Routledge (London).
2010 – 2011 Militär- und verteidigungspolitischer Referent am US-Repräsentantenhaus, Washington, D.C. (German Marshall Fund/American Political Science Association Congressional Fellowship).
2008 – 2010 Referent am Internationalen Institut für Politik und Wirtschaft, Haus Rissen Hamburg.
2008 Referent im Vorstandsreferat 01 (Internationale Angelegenheiten und Repräsentation) der Stadt Bonn.
2002 – 2007 Studium der Regionalwissenschaften Nordamerika, Politischen Wissenschaft und Neueren Geschichte in Bonn und Kopenhagen.

Publikationen (Auswahl)

Monographien/Sammelbände

  • US Naval Strategy and National Security. The Evolution of American Maritime Power, London 2018.
  • Maritime Security in the Eastern Mediterranean. Kiel International Seapower Symposium 2017 (mit Jeremy Stöhs (Hrsg.)).
  • Routledge Handbook of Naval Strategy and Security, London 2016 (mit Joachim Krause (Hrsg.)).
  •  Maritime Sicherheit, Wiesbaden 2013 (mit Kerstin Petretto und David Petrovic (Hrsg.).
  • Nachhaltig ins 21. Jahrhundert. 15 Jahre UNO-Stadt Bonn. 15 Years UN City of Bonn, Bonn 2011 (mit Nina Hürter (Hrsg.)):

Via New York nach Bagdad? Die Vereinten Nationen und die Irak-Politik der USA, Marburg 2008.

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Dr. Gerlinde Groitl

Dr. Gerlinde Groitl ist Akademische Rätin a. Z. an der Professur für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg. Sie hat Amerikanistik, Politikwissenschaft und Germanistik in Regensburg und Washington studiert und im Fach Politikwissenschaft promoviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die US-amerikanische, deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik, die westliche Interventionspolitik sowie Großmachtbeziehungen und Weltordnungsfragen. Zu ihren Veröffentlichungen zählen neben regelmäßigen Analysen der europäisch-amerikanischen Beziehungen bislang zwei Monographien: Strategischer Wandel und zivil-militärischer Konflikt: Politiker, Generäle und die US-Interventionspolitik von 1989 bis 2013 (Wiesbaden 2015) und Evangelical Internationalism: The American Christian Right and Global Human Rights (Hamburg 2007). Groitl erhielt für ihre Arbeit mehrere Stipendien und Auszeichnungen, darunter im Jahr 2015 den Aquila ascendens-Preis für ihre Dissertation zu den zivil-militärischen Beziehungen in den USA nach dem Kalten Krieg. Das „Academic Research Sabbatical“-Programm der Universität Regensburg ermöglichte ihr 2015/2016 Forschungsaufenthalte an der Johns Hopkins University in Washington, DC, und an der London School of Economics and Political Science in London. Von 2015 bis 2018 war sie Mitglied im „Arbeitskreis Junge Sicherheitspolitiker“ der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin.

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Prof. Dr. Anja Jakobi

Prof. Dr. Anja P. Jakobi ist Inhaberin des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen am Institut für Sozialwissenschaften der TU Braunschweig.

Sie war zuvor Senior Lecturer in International Relations, Royal Holloway, University of London, davor forschte und lehrte sie an den Universitäten in Bielefeld, Bremen, Frankfurt, und Darmstadt. Zudem war sie Gastwissenschaftlerin an der University of Bristol und in Stanford.

Ihr Forschungsschwerpunkt sind Internationale Organisationen und Global Governance, mit besonderem Schwerpunkt auf verschiedenen Formen globaler Kriminalitätsbekämpfung, nicht-traditionellen Sicherheitsrisiken und der Diffusion von Normen.

 

Für weitere Informationen: www.tu-braunschweig.de/ib

 

Publikationen

Bücher (Auswahl)

2016     Non-state challenges in a re-ordered world. The jackals of Westphalia. London: Routledge (mit S. Ruzza und Ch. Geisler).

2013     Common goods and evils? The formation of global crime governance. Oxford: Oxford University Press.

2013     The transnational governance of violence and crime. Non-state actors in security. Houndmills: Palgrave (mit K.D. Wolf).

2010     Mechanisms of OECD governance. International incentives for national policy-making? Oxford: Oxford University Press (mit K. Martens).

2009     International organizations and lifelong learning. From global agendas to policy diffusion. Houndmills: Palgrave.

2009     Education in political science. Discovering a neglected field. London: Routledge (mit K. Martens und K.D. Wolf).

 

Zeitschriftenaufsätze mit Peer-Review (Auswahl)

2018     ‚Big Data‘ oder Dunkelziffer? Was Studierende aus dem Umgang mit schwierigen Daten lernen können, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen 25(1), 221-229 (mit J. Haunschild).

2018     Governing illicit finance in transnational security spaces: the FATF and anti-money laundering, in: Crime, Law and Social Change 69(2), 173-190.

2017     Global norms andUS foreign policy change and norm emergence: the governance of transnational crime, in: International Politics 54(6):683-697.

2015     Non-state actors in global crime governance. Explaining the variance in public-private interaction, in: British Journal of Politics and International Relations 18(1):72-89.

2015     Global networks against crime: using the Financial Action Taskforce as a model?, in: International Journal 70(3):397-407.

2013     The changing global norm of anti-corruption: from bad business to bad government, in: Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 7 (S1):243-264.

2012     Laundering pirates? The potential role of anti-money laundering in countering maritime piracy, in: Journal of International Criminal Justice 10(4): 857-880 (mit M. Nance).

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Prof. Dr. Carlo Masala

studierte von 1988 bis 1992 an den Universitäten Köln und Bonn Politikwissenschaften sowie Deutsche und Romanische Philologie. Von 1992 bis 1998 war Prof. Masala wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaften und Europäische Fragen der Universität zu Köln, wo er 1996 mit einer Arbeit über die deutsch-italienischen Beziehungen im Zeitraum von 1963-1969 promovierte. 1998 wurde er zum Akademischen Rat auf Lebenszeit am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaften und Europäische Fragen der Universität zu Köln ernannt. Im Dezember 2002 wurde ihm die venia legendi für das Fach Politische Wissenschaften verliehen Nach einer Professurvertretung im Sommersemester 2003 am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig Maximilians Universität München, wechselte er Anfang 2004 zum NATO Defense College nach Rom wo er, zunächst als Research Advisor und ab 2006 als Deputy Director, in der dortigen Forschungsabteilung tätig war. Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn in den letzten zehn Jahren in die Vereinigten Staaten (Ann Arbor, Chicago, Washington, Monterey), nach Großbritannien (Shrivenham), die Slowakei (Matje Belt University), Italien (Rom und Florenz) sowie an die Eastern Mediterranean University auf Zypern. Im März 2007 erhielt er den Ruf auf die Professur für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München und hat diese zum 1. Juli 2007 angenommen.

Prof. Masala ist seit 2009 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft für den gesellschaftswissenschaftlichen Anteil der Sicherheitsforschung Zusammen mit Prof. Stephan Stetter gibt er seit Januar 2010 die Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) heraus. Seit 1. November 2011 ist Prof. Masala Dekan an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr München; an der Hochschule für Politik in München ist er Mitglied des Senats.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Theorien der Internationalen Politik, Sicherheitspolitik, transatlantische Beziehungen sowie Entwicklungen im erweiterten Mittelmeerraum.

Schirmherrschaft des Wissenschaftspreises „Aquila ascendens“ 2019

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Grußwort
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Peter Tauber

anlässlich der Verleihung des Wissenschaftspreises „Aquila ascendens“

durch das DialogForum Sicherheitspolitik

Unsere Welt ist turbulenter und unübersichtlicher geworden. Wir erleben zahlreichen Krisen und Konflikte weltweit; ein Krisenbogen zieht sich von der Ukraine über Afghanistan, den Irak, Syrien und Libyen bis nach Mali. Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft mit tiefgreifenden Umbrüchen und Neuerungen konfrontiert, beispielsweise der voranschreitenden Digitalisierung oder der rapiden technologischen Entwicklungen im Forschungsbereich der Künstlichen Intelligenz. Hinzu kommen Hackerangriffe, Fake News und Social Bots, die unsere Demokratie vor neue und nicht nur technologische Herausforderungen stellen.

Diese rasanten Veränderungen wirken sich auch auf die Sicherheitslage aus; sie sind bis in unseren Alltag hinein spürbar. Um diesen Herausforderungen wirkungsvoll begegnen zu können, muss die sicherheitspolitische Debatte breit geführt werden. Den Universitäten und Forschern kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Sie setzen sich auf wissenschaftlicher Ebene, mit wissenschaftlichen Methoden und der damit einhergehenden objektiven Nachprüfbarkeit der Ergebnisse mit den aktuellen Entwicklungen in der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands auseinander und gestalten auf diese Weise die gesellschaftliche Diskussion maßgeblich mit. Dies ist insbesondere wichtig in einer Zeit, in der Fake news verbreitet, Fakten manipuliert und alternative Fakten geglaubt werden. Insbesondere junge, bestens qualifizierte und hoch motivierte Akademikerinnen und Akademiker können hier wichtige Beiträge leisten.

Der Nachwuchspreis für Sicherheitspolitik „Aquila ascendens“ mit seinen prämierten Auszeichnungen würdigt herausragende akademische Arbeiten zu Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Die Ergebnisse dieser konzeptionellen Arbeiten erfahren Resonanz! Daher übernehme ich die Schirmherrschaft für den Wissenschaftspreis 2018/2019 mit großer Freude.
Mein Dank gilt dem „DialogForum Sicherheitspolitik“, ganz besonders jedoch den Akademikerinnen und Akademikern: Ihre Beiträge sind für die so wichtige sicherheitspolitische Debatte in Deutschland unerlässlich. Sie tragen wesentlich zur fundierten Meinungsbildung in der Gesellschaft bei. Für Ihre weitere wissenschaftliche Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

 

Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke