Schirmherrschaft des Wissenschaftspreises „Aquila ascendens“ 2019

Staatssekretaer-peter-tauber

Grußwort
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Peter Tauber

anlässlich der Verleihung des Wissenschaftspreises „Aquila ascendens“

durch das DialogForum Sicherheitspolitik

Unsere Welt ist turbulenter und unübersichtlicher geworden. Wir erleben zahlreichen Krisen und Konflikte weltweit; ein Krisenbogen zieht sich von der Ukraine über Afghanistan, den Irak, Syrien und Libyen bis nach Mali. Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft mit tiefgreifenden Umbrüchen und Neuerungen konfrontiert, beispielsweise der voranschreitenden Digitalisierung oder der rapiden technologischen Entwicklungen im Forschungsbereich der Künstlichen Intelligenz. Hinzu kommen Hackerangriffe, Fake News und Social Bots, die unsere Demokratie vor neue und nicht nur technologische Herausforderungen stellen.

Diese rasanten Veränderungen wirken sich auch auf die Sicherheitslage aus; sie sind bis in unseren Alltag hinein spürbar. Um diesen Herausforderungen wirkungsvoll begegnen zu können, muss die sicherheitspolitische Debatte breit geführt werden. Den Universitäten und Forschern kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Sie setzen sich auf wissenschaftlicher Ebene, mit wissenschaftlichen Methoden und der damit einhergehenden objektiven Nachprüfbarkeit der Ergebnisse mit den aktuellen Entwicklungen in der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands auseinander und gestalten auf diese Weise die gesellschaftliche Diskussion maßgeblich mit. Dies ist insbesondere wichtig in einer Zeit, in der Fake news verbreitet, Fakten manipuliert und alternative Fakten geglaubt werden. Insbesondere junge, bestens qualifizierte und hoch motivierte Akademikerinnen und Akademiker können hier wichtige Beiträge leisten.

Der Nachwuchspreis für Sicherheitspolitik „Aquila ascendens“ mit seinen prämierten Auszeichnungen würdigt herausragende akademische Arbeiten zu Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Die Ergebnisse dieser konzeptionellen Arbeiten erfahren Resonanz! Daher übernehme ich die Schirmherrschaft für den Wissenschaftspreis 2018/2019 mit großer Freude.
Mein Dank gilt dem „DialogForum Sicherheitspolitik“, ganz besonders jedoch den Akademikerinnen und Akademikern: Ihre Beiträge sind für die so wichtige sicherheitspolitische Debatte in Deutschland unerlässlich. Sie tragen wesentlich zur fundierten Meinungsbildung in der Gesellschaft bei. Für Ihre weitere wissenschaftliche Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

 

Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke

Wissenschaftspreis des DialogForum Sicherheitspolitik verliehen

Im Rahmen der 3. Regionalkonferenz des „DialogForum Sicherheitspolitik (DFS)“ der Landesgruppe Bayern wurde auf Schloss Theuern wieder der Nachwuchspreis für Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik „Aquila ascendens“ verliehen. Mit im Boot bei der Prämierung: die Kooperationspartner Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Berlin, und der Sicherheitspolitische Arbeitskreis der Universität der Bundeswehr München.

Sicherheitspolitik ist aktueller denn je – besonders seit Donald Trump auf dem Präsidentenstuhl in Amerika sitzt. Und: „Amerika First“, zeigt schon erste Lackschäden. Mit diesem Thema befasste sich der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Professor em. Dr. Günther Schmid bei seinem Festvortrag.

 

Gewinnern des Nachwuchspreises „Aquila Ascendens“

Den Gewinnern des Nachwuchspreises „Aquila Ascendens“ gratulierten der Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Dr. Karl-Heinz Kamp (vierter von links.) und der Leiter des DialogForum Sicherheitspolitik, Professor Dr. Eberhard Grein (vierter von rechts) sowie der 1. Stellvertretende Landesvorsitzende des Verband der Reservisten in Bayern, Johann Schmidt (links).

Dr. Karl-Heinz Kamp, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, hielt die Laudationes auf die Preisträger des DFS-Wissenschaftspreises.

Dr. Karl-Heinz Kamp, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, hielt die Laudationes auf die Preisträger des DFS-Wissenschaftspreises.

Professor Dr. Eberhard Grein, Leiter des DialogForum Sicherheitspolitik, begrüßte die Gäste aus Diplomatischem Korps, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Öffentlichem Leben und führte kurz in die Thematik ein.

Professor Dr. Eberhard Grein, Leiter des DialogForum Sicherheitspolitik, begrüßte die Gäste aus Diplomatischem Korps, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirche und Öffentlichem Leben und führte kurz in die Thematik ein.

Professor (em.) Dr. Günther Schmid hielt den Festvortrag.

Professor (em.) Dr. Günther Schmid hielt den Festvortrag.

Mehr lesen Sie in der nächsten Ausgabe von „loyal“ 6-2017

Grußwort Staatssekretär Dr. Brauksiepe

Grußwort

Herr Parlamentarischer Staatssekretär

Dr. Ralf Brauksiepe

anlässlich der Verleihung des

Wissenschaftspreises

„Aquila ascendens“

durch das DialogForum Sicherheitspolitik

am 7. Mai 2017

Schloss Theuern

Deutschland ist ein in hohem Maße global vernetztes Land, das aufgrund seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung in der Verantwortung steht, die globale Ordnung aktiv mitzugestalten. Deutschland wird zunehmend als zentraler Akteur in Europa wahrgenommen. Unsere Partner erwarten, dass wir entsprechend unserer Möglichkeiten Verantwortung übernehmen.

In den aktuellen Krisen beweist Deutschland, dass es zu seiner sicherheitspolitischen Verantwortung steht und bereit ist, Führung zu übernehmen. Auf der Basis unseres gemeinsamen Werteverständnisses, im Rahmen unseres vernetzten Ansatzes und zusammen mit unseren internationalen Partnern nehmen wir diese Aufgaben wahr. Das Weißbuch 2016 weist uns hierbei den Weg.

Wir sind heute mit einer Vielzahl von sicherheits-politischen Herausforderungen konfrontiert. Sie sind zunehmend komplex, dynamisch und volatil. Deutschlands sicherheitspolitisches Umfeld wird dadurch schwieriger vorhersehbar. Die Auswirkungen spüren wir auch im Alltag. So ist klar: Sicherheitspolitik geht uns alle an. Deshalb braucht Deutschland eine breite sicherheitspolitische Debatte mit vielen

unterschiedlichen Stimmen auf allen Ebenen der Gesellschaft.

Diese muss auch an den Universitäten geführt werden. Es ist besonders wichtig, junge Akademikerinnen und Akademiker zu motivieren, sich mit Sicherheitspolitik zu befassen.

Ein guter Anreiz dafür ist der Wissenschaftspreis „Aquila ascendens“, den das DialogForum Sicherheitspolitik auch in diesem Jahr wieder verleiht. Damit leistet dieses Format einen wichtigen Beitrag zur Förderung des sicherheitspolitischen Diskurses in Deutschland. Diesen bestmöglich zu unterstützen, ist mir ein großes Anliegen, und daher übernehme ich mit großer Freude die Schirmherrschaft für den Wissenschaftspreis 2017.

Mein besonderer Dank gilt nicht nur dem DialogForum Sicherheitspolitik. Er gilt auch dem Sicherheits-politischen Arbeitskreis der Universität der Bundeswehr München. Er gilt aber vor allem auch den Akademikerinnen und Akademikern, die sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Sicherheitspolitik auseinandergesetzt und beeindruckende Studien verfasst haben. Sie tragen mit Ihrer Arbeit aktiv zum

sicherheitspolitischen Diskurs in Deutschland bei und ermöglichen einer breiten Öffentlichkeit, sich eine fundierte Meinung zu sicherheitspolitischen Fragestellungen zu bilden.

Für Ihre weitere wissenschaftliche Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Aquila Ascendens 2014

Ausschreibung 2014 zum „Aquila ascendens – Nachwuchspreis für Sicherheitspolitik“ des „DialogForum Sicherheitspolitik“ in Kooperation mit dem „Sicherheitspolitischen Arbeitskreis der Universität der Bundeswehr München“

Die GewinnerInnen 2014

Master Thesen

Markus Liegl mit seiner Master These zum Thema „The Dragon Strikes – China’s Use of Force in Foreign Relations“ (1. Platz)

Die Zweit- und Drittplatzierten mit Ihren Master Thesen sind: „Vernetzte (Un-)Sicherheit? Eine politisch-rechtliche Analyse der deutschen Cybersicherheitspolitik“, Jakob Kullik (2. Platz) und

„Außenpolitikanalyse und Sozialisationsforschung. Exekutive und legislative Sozialisationserfahrungen und die Amtsführung außenpolitischer Akutere“, Sven Morgen (3. Platz).

Dissertationen

Dr. Gerlinde Groitl hat mit ihrer Dissertation zum Thema „Zivil-militärische Beziehungen in den USA“ den 1. Platz belegt.

Bei den Dissertationen lauten die weiteren Ergebnisse: Dr. Philipp Münch (2. Platz) mit „Militärische Handlungslogik in Internationalen Interventionen“ und

Dr. Svenja Post und Dr. Konstantinos Tsetsos (beide 3. Platz) mit den Themen „Toward a Whole-of-Europe Approach – Organizing the European Union’s and Member States’ Comprehensive Crisis Management“ und „Vengeance of the Melians A theory of conflict outcomes in asymmetric conflicts“.

Mitglieder des Beirates